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05.02.2010
Empfang der MSC-Teilnehmer durch den Münchner Oberbürgermeister
Nur einen Steinwurf vom Tagungsort entfernt fanden sich am Freitagabend rund 280 Teilnehmer der 46. Münchner Sicherheitskonferenz auf Einladung von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zusammen. Im gotischen Saal des Alten Rathauses begrüßte der Gastgeber neben Botschafter Wolfgang Ischinger unter anderem die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, und Deutschlands Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle.
In seiner Begrüßungsrede ging Christian Ude auf die Geschichte der Sicherheitskonferenz ein und hob ihren Charakter als Dialogforum hervor. „Wir verdanken der Konferenz Erlebnisse, die den Vorwurf einseitiger Propaganda eindeutig widerlegen“, sagte Ude zu den Gästen. Der Münchner Oberbürgermeister erinnerte an herausragende Botschaften früherer Veranstaltungen, etwa die Bedingungen des früheren VN-Generalsekretärs Kofi Annan für einen Weltfrieden und die vom früheren deutschen Außenminister Joschka Fischer anlässlich des Irak-Krieges 2003 an die US-Vertreter gerichtete Botschaft „I am not convinced.“
Heute kämen eine große Zahl von Konfliktparteien zu Wort, aber auch Vertreter von humanitären Institutionen und Menschenrechtsorganisationen. „Wer trotzdem behauptet, die Konferenz diene nicht dem Dialog und dem Nachdenken über Möglichkeiten friedlicher Konfliktregelung“, so Ude abschließend, „ist einfach nicht fähig, sich von alten Feindbildern zu trennen.“ Im Anschluss an die Rede gingen die geladenen Gäste des Oberbürgermeisters bei Aumühler Forelle und Wein zum gemütlichen Teil des Abends über.

