Ewald-von-Kleist-Preis geht an Helmut Schmidt und Valéry Giscard d‘Estaing

Der Ewald-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz wird in diesem Jahr an Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) und den ehemaligen französischen Präsidenten Valéry Giscard d‘Estaing vergeben. Die beiden „Elder Statesmen“ werden damit für ihre langjährigen Verdienste um die europäische Sicherheit und Integration geehrt.

Preisträger Valéry Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt (Foto: Mueller).

Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing legten in den 1970er Jahren mit dem Europäischen Währungssystem (EWS) die Grundlage für den heutigen Euro und gehören zu den Schlüsselfiguren der deutsch-französischen Aussöhnung der Europäischen Integration.

Die Münchner Sicherheitskonferenz vergibt den Ewald-von-Kleist-Preis seit 2009. Mit ihm sollen herausragende Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für Frieden und Konfliktbewältigung eingesetzt haben. Schmidt und Giscard d’Estaing sind die fünften Preisträger. Die Auszeichnung würdigt das politische Leben und Wirken Ewald von Kleists, der 1963 die Münchner Sicherheitskonferenz damals unter dem Namen „Wehrkunde-Begegnung“ ins Leben rief und sie bis 1998 leitete. 

Die Auszeichnung wird am 1. Februar 2014 anlässlich eines Galaabends in der Münchner Residenz auf Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer verliehen. Die Laudatio hält der erste Träger dieses Preises, Dr. Henry Kissinger.


Bisherige Preisträger des Ewald-von-Kleist-Preises:

2009   Dr. Henry Kissinger
2010   Dr. Javier Solana
2012   Joseph Lieberman
2013   Brent Scowcroft

01. Februar 2014, von MSC

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