"3% des jährlichen BIP für Außen-, Entwicklungs- und Verteidigungspolitik"

"Sie, lieber Herr Ischinger, haben die Zahl drei unlängst wieder ins Spiel gebracht. Drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes – so schlugen Sie vor – sollte die Bundesrepublik in Frieden und Ordnung investieren", sagte Bundespräsident Gauck in seiner Rede anlässlich der Kleist-Preisverleihung.

Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger bei der 53. MSC (Photo: MSC/Kuhlmann)

[...] "Drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht allein für die Aufstockung der Verteidigungsausgaben, sondern auch für Krisenprävention, Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit. Das ist, denke ich, gut investiertes Geld: Es würde unsere Verteidigungsfähigkeit und gleichzeitig unsere Glaubwürdigkeit stärken. Über die Frage der fairen Lastenverteilung dürfte mit unserem amerikanischen Partner eine Übereinkunft möglich werden – egal, bei welcher Prozentzahl wir landen", sagte Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Rede.

 

Lesen Sie hier einen Artikel von Tobias Bunde, Leiter Politik & Analyse der Münchner Sicherheitskonferenz, indem das 3%-Ziel ausführlich erläutert wird. Weitere Verweise darauf finden Sie auch im Beitrag vom MSC-Vorsitzenden Wolfgang Ischinger, ebenso erschienen im Sammelband "Deutschlands Neue Verantwortung", sowie in Wolfgang Ischingers Rede anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der "Speech of Hope" am 7. Oktober 2016 in Stuttgart.

18. Februar 2017, von MSC

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