Das Signal von München: Ein Bericht über die 45. Münchner Sicherheitskonferenz

In der April-Ausgabe der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik berichtet Vize-Admiral a.D. Ulrich Weisser über die Münchener Sicherheitskonferenz 2009.

In seinem Bericht über "das weltweit wichtigste Forum zur Diskussion politisch-strategischer Fragen" betont Weisser insbesondere das "Signal von München", welches von US-Vizepräsident Joseph R. Biden formuliert worden sei: In einer multipolaren Welt, die vor großen und neuen Problemen der globalen Sicherheit stehe, könne kein Land alleine diese Herausforderungen meistern; es bedürfe vielmehr der Zusammenarbeit gleichberechtigter Partner auf dem Boden einheitlicher Wertvorstellungen. Zudem dokumentiert und kommentiert Weisser die wichtigsten Diskussionen der Konferenz -- nicht zuletzt die Debatten über eine Neuausrichtung der Strategie in Afghanistan, das iranische Atomprogramm, das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sowie die Zukunft der NATO. Für die Organisation und Ausrichtung der Konferenz findet Weisser lobende Worte: "Es ist das Verdienst von Wolfgang Ischinger, des neuen Leiters der Münchener Sicherheitskonferenz, dass die richtigen Themen gesetzt worden sind und dafür die kompetentesten Sprecher gewonnen werden konnten. In der 45-jährigen Geschichte der Konferenz haben der Gründer der Konferenz, Ewald von Kleist, und sein Nachfolger Horst Teltschik in dramatischen Situationen durch die Konferenz Signale aus München gesandt, die wesentlich waren für den Zusammenhalt der Allianz, für Konfliktbewältigungen und für die Öffnung in Richtung neuer Entwicklungen und Themen. Ischinger hat dieses Jahr die richtige Balance zwischen Kontinuität und Wandel gefunden.

Den gesamten Text aus der ZFAS können Sie hier mit freundlicher Genehmigung des VS-Verlags einsehen...

 

10. Juli 2009, von Ulrich Weisser

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