"Deutsche Verantwortung, transatlantische Verstimmung und syrische Verzweiflung. Ein Bericht über die 50. Münchner Sicherheitskonferenz"

In einem Beitrag für die nächste Ausgabe der "Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik" analysiert Tobias Bunde die wichtigsten Debatten der 50. Münchner Sicherheitskonferenz.

Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik

Als der Münchner Verleger Ewald von Kleist 1963 zur ersten Internationalen Wehrkunde-Begegnung, der Vorgängerin der heutigen Münchner Sicherheitskonferenz, lud, waren die zwei ersten Redner auf der Tagesordnung ein Hamburger Senator und ein US-amerikanischer Historiker mit deutschen Wurzeln: Helmut Schmidt und Henry Kissinger. Zur 50. Konferenz sprachen die beiden erneut in München. Dazwischen zwei lange Karrieren in der Außen- und Sicherheitspolitik und fünf Jahrzehnte Münchner Sicherheitskonferenz.


Angesichts einer vollen Agenda blieb der Konferenz aber kaum Zeit, die fünf Jahrzehnte ihres Bestehens zu feiern. So sorgten nicht nur die Spannungen in der Ukraine und zwischen Russland und dem Westen für zunehmende Besorgnis. Auch um die transatlantischen Beziehungen schien es im Zuge der NSA-Affäre nicht gut zu stehen, folgte man den Diskussionen in München. Für Aufsehen und große Zustimmung sorgten die Reden von Bundespräsident Gauck, Außenminister Steinmeier und Verteidigungsministerin von der Leyen, die für ein stärkeres deutsches Engagement auf internationaler Ebene plädierten. Während der andauernde Bürgerkrieg in Syrien und die stockenden Nahost-Friedensverhandlungen erneut wenig Aussicht auf eine diplomatische Lösung boten, gab es mit der in München deutlich werdenden Annäherung zwischen der internationalen Gemeinschaft und dem Iran in der Atomfrage sowie einem historischen Panel mit den am Belgrad-Pristina-Dialog beteiligten Premierministern auch gute Nachrichten.

Einen ausführlichen Überblick über die Reden und Debatten auf der 50. Münchner Sicherheitskonferenz können Sie im Bericht von Tobias Bunde lesen, der in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik erscheinen wird. Mit freundlicher Genehmigung der ZfAS-Redaktion und des VS-Verlags für Sozialwissenschaften können wir hier bereits einen Vorabdruck zum Download anbieten. Der gesamte Aufsatz im PDF-Format kann hier heruntergeladen werden.

11. April 2014, von Tobias Bunde

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