"Eine Zukunftsaufgabe für die EU"

Im Interview mit der Fachzeitschrift "Internationale Politik" fordert W. Ischinger "eine umfassende europäische Strategie", inklusive einer Art Helsinki-Prozess, für den Nahen und Mittleren Osten.

Wolfgang Ischinger ist Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (Photo: MSC / Kuhlmann).

"Wenn die EU den Anspruch erhebt, eine gemeinsame Außenpolitik zu haben, dann kann sich das nicht in einer punktuellen Antwort auf einen sicherlich grauenhaften Terroranschlag in Paris erschöpfen. Hier sehe ich die große historische Aufgabe der EU für die nächsten Jahre und hier bedarf es einer langfristigen Strategie, für die weit mehr Mittel und Engagement aufgewandt werden müssen – neben einem in der Tat durchaus auch notwendigen militärischen Engagement.

 

[...] Die Entwicklung eines Regelwerks in dieser Region scheint mir die große, langfristige Architekturaufgabe zu sein. Angesichts des andauernden Bombardements [...] in Syrien, in Libyen, im Jemen und an anderen Orten klingt das natürlich nach Zukunftsmusik. Aber das sollte das Ziel eines Prozesses sein, der jetzt in Wien begonnen hat."

 

Lesen Sie hier das gesamte Interview, das im Rahmen des Artikels "Ein Problem aus der Hölle" in der Ausgabe Januar/Februar 2016 der Zeitschrift IP erschienen ist.

18. Januar 2016, von MSC / IP

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