MSC 2018: Zahlreiche Sonderveranstaltungen von NGOs und Think Tanks

Am Freitag beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz 2018 im Hotel Bayerischer Hof in München. Neben dem Hauptprogramm werden während der Konferenztage mehr als einhundert kleinere Veranstaltungen stattfinden, um den Dialog zwischen den Teilnehmern zu erleichtern und Forschungseinrichtungen, NGOs und anderen die Möglichkeit zu geben, wichtige Themen und Spezialfragen vorzustellen und vertieft zu diskutieren.

Teilnehmer des Arctic Security Roundtable "Tempers Rising – Cooperation or Confrontation in the High North?" (gemeinsam organisiert mit dem Stockholm International Peace Research Institute) auf der MSC 2017. (Foto: MSC / Kuhlmann)

Einige dieser Veranstaltungen werden direkt von der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) organisiert. Dazu zählen Roundtable-Gespräche, bei denen beispielsweise transatlantische Sicherheitspolitik, Abschreckung im Bereich der Cybersicherheit, Sicherheitspolitik in der Arktis, der Einfluss neuer Technologien auf Geopolitik und internationale Beziehungen sowie „Human Security“, also der Schutz des Individuums und der Menschenwürde, im Mittelpunkt stehen.

 

Andere Veranstaltungen werden von MSC-Partnerorganisationen, beispielsweise in Form von Frühstücksgesprächen, Podiumsdiskussionen, Mittagessen, Workshops oder auch Abendsitzungen ausgerichtet. Diese beschäftigen sich mit Themen wie den Gebietsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer, den Verträgen über nukleare Mittelstreckensysteme, Terrorismus mit biologischen Waffen, der erneuerten Dynamik verteidigungspolitischer Zusammenarbeit in Europa, Sicherheitspolitik in der Sahelzone oder Korruptionsbekämpfung.

 

Viele international renommierte Institutionen und Organisationen, darunter die Vereinten Nationen, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder die NATO nutzen die Plattform der MSC für Diskussionsrunden und Workshops. Diese bringen internationale Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen zusammen oder diskutieren neueste Forschungsergebnisse zu aktuellen Themen der internationalen Sicherheitspolitik. Auch namhafte Nichtregierungsorganisationen und Institutionen, beispielsweise Transparency International, die Bill and Melinda Gates Foundation, die Robert Bosch Stiftung und das Stockholm International Peace Research Institute, sowie Unternehmen wie Siemens, Microsoft und Airbus organisieren Diskussionsrunden am Rande der Konferenz.

 

Neben diesen Veranstaltungen, die sich ausschließlich an Konferenzteilnehmer richten, bietet die Münchner Sicherheitskonferenz auch ein Programm für die breite Öffentlichkeit. Dazu gehören eine gemeinsame Literaturserie mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie mehrere Veranstaltungen zu Technologie- und Cyberthemen. Am Vorabend der Konferenz lädt die MSC die interessierte Öffentlichkeit zu einem "Town Hall Meeting" mit dem Titel "The Force Awakens: Artificial Intelligence and Modern Conflict" im Hotel Bayerischer Hof ein. Anschließend bietet die MSC Innovation Night interessierten Gästen die Möglichkeit, mit Teilnehmern der Sicherheitskonferenz die Auswirkungen neuer Technologien und deren Einfluss auf Politik und Militär zu erkunden.

 

Eine Übersicht der Events für die breite Öffentlichkeit finden Sie hier.

 

 

13. Februar 2018, von MSC

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