MSC 2019: Die Münchner Sicherheitskonferenz als Plattform für Nichtregierungsorganisationen und Denkfabriken

Am Freitag beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz 2019, wie jedes Jahr im Hotel Bayerischer Hof in München. Mehr als einhundert Veranstaltungen finden neben dem Hauptprogramm während des Konferenzwochenendes statt, um den Dialog zwischen den Teilnehmern anzuregen, und Forschungseinrichtungen, NGOs und weiteren Institutionen eine Plattform zu bieten.

Blick in den Hauptkonferenzsaal im Hotel Bayerischer Hof, dem Veranstaltungsort der MSC 2019. (Photo: MSC / Kuhlmann)

Neben dem Hauptprogramm organisiert die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) einige dieser Veranstaltungen selbst, wie zum Beispiel Roundtable-Gespräche zur Sicherheitspolitik in der Arktis oder zu europäischer Verteidigungszusammenarbeit. Der Roundtable zu Gesundheitssicherheit wird sich beispielsweise mit der Wechselwirkung zwischen Konflikten und der Ausbreitung von Krankheiten und anderen Gesundheitsgefahren beschäftigen. Auch transnationale Sicherheitsfragen werden im Rahmen einer neuen MSC-Veranstaltungsreihe auf der Agenda stehen.

Darüber hinaus richten MSC-Partnerorganisationen weitere Veranstaltungen in einer Reihe unterschiedlicher Formate aus – von Frühstücksgesprächen bis Workshops. Thematisch sind diese Events ebenfalls sehr weit gefächert: die Bandbreite reicht von Diskussionsrunden zur Stärkung der Teilhabe von Frauen bis zu neuen Initiativen zu nuklearer Rüstungskontrolle. Auch das bereits im letzten Jahr ausgetragene Town Hall-Format wird dieses Jahr erneut Teil der Agenda sein und sich dabei noch interaktiver gestalten, da sich die MSC-Teilnehmer durch die MSC-App an der Debatte beteiligen können.

Die MSC bietet auch in diesem Jahr vielen renommierten Organisationen, wie den Vereinten Nationen, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder der NATO die Möglichkeit Diskussionsrunden auszurichten, bei denen hochrangige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zusammen über gegenwärtige Herausforderungen der internationalen Sicherheitspolitik diskutieren. Die Vielfalt an Institutionen spiegelt sich auch in der aktiven Präsenz zahlreicher Nichtregierungsorganisationen, wie Transparency International, der Bill and Melinda Gates Foundation, der Robert Bosch Stiftung und des Stockholm International Peace Research Institute wider, die genauso Teil der MSC sind wie namenhafte Unternehmen wie Siemens, Microsoft, Airbus und andere. Zudem werden auch einige renommierte Forschungsinstitutionen wie die Universität Harvard neue Publikationen vorstellen und diese dem Fachpublikum präsentieren.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2019 richten sich viele Veranstaltungen an ein breites Publikum, wodurch die Diskussionen auf der MSC teilweise auch von Nicht-Konferenzteilnehmern erlebt werden können. Dazu zählt beispielsweise das #MSC2019-Event, die offizielle Auftaktveranstaltung der Münchner Sicherheitskonferenz, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Unter dem Titel „From Cold War to Star Wars: How to Deal with the Arms Race to Space“ werden hier Gefahrenpotentiale eines zunehmenden Wettbewerbs im Weltall  diskutiert. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus München auch die Reihe Sicherheit und Literatur fortgesetzt, die in diesem Jahr unter andrem die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright als Gast begrüßen wird.

Eine Übersicht der Veranstaltungen, die von der Öffentlichkeit besucht werden können, finden Sie hier.

14. Februar 2019, von MSC

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