Energy Security Summit 2015 - Crises and Prices: Energy Security Amidst Multiple Uncertainties [Update vom 5. Mai]

Am 6./7. Mai 2015 findet in Berlin zum dritten Mal der vom Frankfurter Allgemeine Forum und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) veranstaltete Energy Security Summit (ESS) statt. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Häufung weltweiter Krisen und Konflikte werden nationale und internationale Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft unter der Überschrift "Crises and Prices: Energy Security Amidst Multiple Uncertainties" über die aktuellen Herausforderungen der Energiesicherheit beraten.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Auswärtigen, Frank-Walter Steinmeier, und des Bundesministers für Energie und Wirtschaft, Sigmar Gabriel, wird sich der diesjährige ESS mit den zahlreichen Unsicherheiten im Rahmen der Ukrainekrise und des volatilen Ölpreises beschäftigen.


Brennende Energiethemen - hochkarätige Sprecher

Der ESS 2015 beginnt am Abend des 6. Mai 2015 mit Beiträgen zu aktuellen und künftigen Herausforderungen der europäischen Energiesicherheit sowie der Realisierbarkeit einer Europäischen Energie-Union. Hierzu erwarten die Gastgeber Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), und Berthold Kohler, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Maroš Šefčovič, EU-Kommissar für die Energieunion, Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) sowie Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Der Hauptkonferenztag am 7. Mai 2015 beginnt am Morgen mit einer aktuellen Debatte zu den  energiestrategischen Implikationen der Ukraine-Krise, in die von Stephan Steinlein, Staatssekretär im Auswärtigen Amt und der ukrainischen Vizeaußenministerin Olena Zerkal eingeleitet wird. Moderiert von Jane Harman, ehemalige US-Kongressabgeordnete und Präsidentin des Woodrow Wilson Center, werden hierzu Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Iwan Gratschow, Vorsitzender des Energieausschusses der russischen Staatsduma, Urban Rusnak, Generalsekretär des Vertrages über die Energiecharta sowie Andrij Kobolew, Vorsitzender des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogas, diskutieren.


Die Auswirkungen des gefallenen Ölpreises und die Frage nach den Gewinnern und Verlierern dieser Entwicklung werden u.a. durch Omans Ölminister Mohammed bin Hamad Al Rumhy, den Koordinator der US-Regierung für internationale Energieangelegenheiten, Amos Hochstein, und die Vorsitzende des World Energy Council, Marie-Jose Nadeau, debattiert.


Mit Spannung wird für die Mittagszeit ein Live-Interview mit Irans Ölminister Bijan Namdar Zanganeh erwartet, der die wirtschaftlichen und energiepolitischen Perspektiven Irans nach dem Durchbruch bei den Atomverhandlungen in Lausanne skizzieren wird.


Neben Fragen einer grünen Wettbewerbsfähigkeit und strategischer Nachhaltigkeit europäischer Energiemärkte, zu denen u.a. der internationale Chef von Greenpeace, Kumi Naidoo, und die Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag, Bärbel Höhn, sprechen werden, konzentriert sich der ESS 2015 am späten Nachmittag auf neue Energiemärkte und Diversifizierungsstrategien für Europa. Hierzu werden u.a. der Energieminister von Aserbaidschan, Natig Aghaami oglu Aliyev, der stellvertretende Energieminister der Russischen Föderation, Kyrill Molozow, sowie Volkmar Pflug, Head of Market and Competitive Intelligence bei der Siemens AG, diskutieren.


Corporate Partner des ESS 2015 sind die Siemens AG und SOCAR.

Live vom ESS 2015

Die einzelnen Debatten werden – bis auf wenige Ausnahmen – im Livestream unter der MSC-webpage www.securityconference.de und auf www.FAZ.net übertragen. Ausschnitte und Zusammenfassungen aller Debatten werden nach Beendigung der jeweiligen Panels in der MSC-Mediathek zugänglich sein.


Auch über Facebook, Twitter und Storify möchten wir Interessierte auf dem Laufenden halten. Der Twitter-Hashtag für den ESS 2015 ist #EnerSec15.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und ein vorläufiges Programm Initiates file downloadkönnen hier abgerufen werden (PDF).


Hinweis für Medienvertreter

Interessierte Medienvertreter, die einen aktuellen Redaktionsauftrag haben und im Schwerpunkt über Außen-, Energie-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik berichten, sind herzlich zur Teilnahme am Energy Security Summit 2015 eingeladen.


Tagungsorte:    
Mittwoch, 6. Mai 2015, 19.00 Uhr (Konferenzbeginn mit Abendempfang)
Einlass ab 18.15 Uhr, Ort: F.A.Z. Atrium, Mittelstraße 2-4, 10117 Berlin


Donnerstag, 7. Mai 2015, 9.00 Uhr (Konferenztag), Einlass ab 8.00 Uhr
Ort: ESMT – European School of Management and Technology, Berlin, Schloßplatz 1, 10178 Berlin


Akkreditierung:
Bitte akkreditieren Sie sich bis Dienstag, 5. Mai 2015 für die Veranstaltung auf der Homepage der MSC unter www.securityconference.de/presse/akkreditierungenergysecurityconference/


Bei Fragen zur Akkreditierung wenden Sie sich gerne an:
Münchner Sicherheitskonferenz
Pressebüro
Tel.: +49 893 7979-49 21
press@remove-this.securityconference.de


Über das Frankfurter Allgemeine Forum und die Münchner Sicherheitskonferenz

Das Frankfurter Allgemeine Forum ist auf die Konzeption und Durchführung hochwertiger internationaler Konferenzen spezialisiert, die das Themenspektrum der F.A.Z. aufgreifen. Unter Mitwirkung der F.A.Z. Redaktion werden Veranstaltungen durchgeführt, die durch interdisziplinäre sowie innovative Inhalte überzeugen.

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ist weltweit das wichtigste unabhängige Forum zum
Gedankenaustausch von Entscheidungsträgern der internationalen Sicherheitspolitik. Neben der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz im Februar engagiert sich die MSC mit weiteren Formaten in der internationalen sicherheitspolitischen Debatte. Dazu gehören neben den Core Group Meetings mit regionalen Schwerpunkten auch die aktuellen Themenschwerpunkte Energiesicherheit, Cybersicherheit und Europäische Verteidigungspolitik.

 

*) Beachten Sie für die Anmeldung und die Veranstaltung selbst bitte Folgendes: Für Ihre Akkreditierung sind folgende Angaben erforderlich: Titel, Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Medium/Unternehmen, Funktion. Diese Angaben werden seitens des Bundeskriminalamtes gemäß § 22 BKAG in Verbindung mit § 5 und § 21 Abs. 1 S. 2 BKAG für Veranstaltungen an denen  Schutzperson teilnehmen, benötigt. Liegt Ihre Anmeldung nicht rechtzeitig vor, kann eine Personenüberprüfung vor Ort zu längeren Wartezeiten führen.

05. Mai 2015, von MSC

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