Frühere Vorsitzende

Kurzbiographie Ewald von Kleist

Ewald von Kleist (1922 - 2013), prägte die ersten Jahrzehnte der Münchner Sicherheitskonferenz, die er 1963 als "Internationale Wehrkunde-Begegnung" in München begründete. Als junger Offizier gehörte er zu den Verschwörern vom 20. Juli 1944, die versuchten, Adolf Hitler zu töten. In den Nachkriegsjahren machte sich von Kleist einen Namen als Verleger und Organisator der Wehrkundetagung. Bis 1998 leitete er die Tagung, die zwischenzeitlich in Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik umbenannt wurde. Ewald von Kleist wurde mit zahlreichen Auszeichnungen im In- und Ausland geehrt. Er ist zudem der Namensgeber des Ewald-von-Kleist-Preises der Münchner Sicherheitskonferenz, der 2009 zum ersten Mal verliehen wurde.

 

 

Kurzbiographie Horst Teltschik

Horst Teltschik, geboren 1940, war der zweite Vorsitzende der Sicherheitskonferenz. Nach dem Studium der Politikwissenschaften, der Neueren Geschichte und des Völkerrechts sowie einer Tätigkeit als Hochschulassistent arbeitete Teltschik für die Bundesgeschäftsstelle der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). 1972 trat er eine Stelle als Referent des damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Helmut Kohl an, dessen politische Karriere er als außen- und sicherheitspolitischer Berater, Bürochef und späterer Vize-Chef des Bundeskanzleramts begleitete. Nach der deutschen Vereinigung, an deren Verhandlungen Teltschik maßgeblich beteiligt war, beendete Horst Teltschik seine Tätigkeit in der Politik und war als Vorsitzender der Bertelsmann Stiftung (1991-1993), Vorstandsmitglied der BMW AG (1993-2000), Vorsitzender der Herbert Quandt Stiftung (2000-2003) sowie als Präsident von Boeing Deutschland tätig (2003-2006). Von 1999 bis 2008 leitete Horst Teltschik die Münchener Sicherheitskonferenz und wurde 2008 für diese Verdienste mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit 2003 ist Horst Teltschik Honorarprofessor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München.