European Defence Summit

Der ehemalige italienische Außenminister Franco Frattini, General Hans-Lothar Domröse, General Patrick de Rousiers und Admiral James Stavridis beim The Future of European Defence Summit in Berlin (v. links; Bild: Trenkel).

Gemeinsam mit McKinsey & Company hat die Münchner Sicherheitskonferenz die Veranstaltungsreihe "The Future of European Defence" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, den Prozess hin zu einer verstärkten europäischen Verteidigungskooperation mit einem hochrangigen unabhängigen Forum zu unterstützen. Ein europäischer „Summit“ zu diesem Thema wurde im Frühjahr 2013 mit dem Ziel ausgerichtet, Impulse für Pooling & Sharing zu setzen.

 

Neben dem ehemaligen französischen Premierminister François Fillon und NATO SACEUR Admiral James Stavridis zählten zu den Teilnehmern Vertreter der Bundesregierung, Mitglieder des Deutschen Bundestages, hochrangige Entscheidungsträger aus Europa wie der belgische Vizepremier und Verteidigungsminister Pieter de Crem, diverse Staatssekretäre aus großen europäischen Staaten sowie Vertreter der NATO, der EU und der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA). Ebenfalls teil an den Debatten nahmen hochrangige Militär- und Industrievertreter wie General Hans-Lothar Domröse, Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command, der höchste EU-Militärrepräsentant General Patrick de Rousiers sowie EADS-CEO Thomas Enders und führende Wissenschaftler aus europäischen Think Tanks und Forschungsinstitutionen. 

 

Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: "Wir müssen unsere militärischen und industriellen Fähigkeiten gemeinsam nutzen."

 

Im Verlauf des Projekts hat McKinsey & Company einen neuen Report zu Einsparpotenzialen in der europäischen Verteidigungspolitik vorgelegt. Sie können diesen Bericht Initiates file downloadhier herunterladen.

 

Einen Artikel von Wolfgang Ischinger und EADS-CEO Dr. Thomas Enders, der am 26. April 2013 im Handelsblatt erschien ("Die Fähigkeitslücke"), finden Sie hier.

 

Mitte Dezember hatte in Berlin bereits ein Roundtable stattgefunden, der den Fragenkomplex in einem deutschen Rahmen erörterte. Mitglieder des Bundestages, Vertreter der Bundesregierung, insbesondere des Auswärtigen Amts, des Wirtschaftsministeriums und des Verteidigungsministeriums sowie der Bundeswehr, Unternehmer und unabhängige Fachleute diskutierten darüber, wie wir Sicherheit und Verteidigung in Europa künftig sinnvoller und effektiver organisieren können.  

 

Lesen Sie zu dazu auch Wolfgang Ischingers "Monthly Mind" Dezember 2012 - "Weniger Kleinstaaterei bei Sicherheit und Verteidigung" - sowie die Pressemitteilung zum European Defence Summit.