Pressestimmen und Analysen

"Was von der Sicherheitskonferenz 2019 in Erinnerung bleibt" (Handelsblatt, 17.02.2019)
Gräben zwischen den USA und Deutschland, Konflikte mit Russland und China: Die Sicherheitskonferenz 2019 war eine Konferenz voller Spannungen.

"Die Tagung der Angespannten"
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 18.02.2019)
Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Entscheiderinnen und Entscheider sind derzeit getrieben von neuen Realitäten, etwa durch technologische Entwicklungen, Risse in den Rüstungskontrollregimen und die Perspektive möglicher Rüstungswettläufe. Der Zerfall der internationalen Ordnung im strategischen Wettbewerb der Großmächte sowie die innere und äußere Schwäche der EU erschüttern den Glauben an die eigene Gestaltungskraft. Bei der MSC deutete sich Bewegung an, doch Entspannung ist nicht geboten.

"Alle reden von Kooperation - und rüsten auf"
(Welt, 16.02.2019)
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist geprägt von Bekenntnissen zum Multilaterismus. Auch Tadel wird sämtlichen Großmächten von den USA über China bis Russland ausgesprochen.

"Führung ohne Menschen an deiner Seite ist keine Führung" (FAZ, 16.02.2019)
Der frühere amerikanische Vizepräsident warnt auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor Alleingängen seines Landes unter U.S. Präsident Donald Trump - und kündigt die Rückkehr Amerikas auf die Weltbühne an.

"Drei Weltmächte unterm Brennglas" (Tagesschau, 16.02.2019)
Drei Weltmächte und drei verschiedene Auftritte. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz demonstrierten die USA, China und Russland, wie sich sich global aufstellen. Auch Konfliktlinien wurden deutlich.

"Stehende Ovation für die Kanzlerin" (BR, 16.02.2019)
Auf die Frage "Who will pick up the pieces" entgegnete Bundeskanzlerin Angela Merkel mit "Mulitlaterismus" und erntete anhaltenden Applaus.

"US-Vizepräsident Pence warnt Deutschland wegen Nord Stream 2" (Welt, 16.02.2019)
Der amerikanische Vizepräsident Michael R. Pence widerspricht Bundeskanzlerin Angela Merkel im Streit über die deutsch-russische Gaspipeline durch die Ostsee.

"USA, China, Russland - Die Großmächte ringen um ihren Einfluss" (Handelsblatt, 16.02.2019)
In München haben die USA, China und Russland gravierende Unterschiede in ihrer Außenpolitik deutlich gemacht. Es droht eine neue Rivalität der Großmächte.

"Die Leichtigkeit der Kanzlerin" (Tagesschau, 16.02.2019)
In ihrer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz überraschte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Leichtigkeit über verschiedene Themen der Außenpolitik. Nicht anklagend, offen die Dinge bennen, die die Europäer und Deutschland mit den Amerikanern zu klären haben.

"Pence und Söder würdigen verstorbenen US-Senator John McCain" (BR, 16.02.2019)
Die Münchner Sicherheitskonferenz erinnerte im Beisein des amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder an den verstorbenen US-Senator John McCain. Bei der erstmaligen Verleihung des nach McCain benannten Preises an zwei Doktorandinnen hoben alle Redner im Bayerischen Landtag die Bedeutung des US-Politikers hervor, für die Sicherheitskonferenz, aber vor allem für die transatlantische Freundschaft.

"Die Weltgemeinschaft sucht nach Lösungen" (SZ, 15.02.2019)
Noch bevor die Münchner Sicherheitskonferenz erföffnet wurde, trafen sich die Verteidigungsminister der Koaltion, um über die Folgen des von US-Präsident Donald Trump abrupt befohlenen Truppenabzzuges aus Syrien sowie über die Terrormiliz "Islamischer Staat" zu sprechen. Deutlich zu hören: Viele Fragen seien noch offen.

"Beten könnt ihr später" (FAZ, 15.02.2019)
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird deutlich, wie es um die internationale Zusammenarbeit steht: Dieses Mal werden nicht alte Freundschaften aufgewärmt, sondern Vereisung sichtbar.

"Ein Versprechen und ein Seitenhieb" (TAZ, 15.02.2019)
Bundesverteidiungsministerin Ursula von der Leyen eröffnete ihre Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit einem Bekenntnis zu einer massiven Erhöhung der deutschen Militärausgaben.

"Maas wünscht sich Europa als starken Akteur der Weltpolitik" (FAZ, 15.02.2019)
In Zeiten von Nationalismus und Populismus wirbt der Außenminister für mehr internationale Zusammenarbeit. Währenddessen verhandelt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit Russland über den INF-Abrüstungsvertrag.

"Sicherheitskonferenz: Das wichtigste Treffen seit der Gründung" (BR, 15.02.2019)
MSC-Vorsitzender Wolfgang Ischinger wünscht sich zum Ende der Konferenz eine Überschrift, die sagt, dass an diesem Wochenende ausnahmsweise nicht nur gegeneinander und übereinander geredet, sondern miteinander gesprochen wurde.

"Rückschritt in Zeiten von Atomkriegsgefahr"
(TAZ, 15.02.2019)
Jens Stoltenberg, Generalsekretär der Nato, will das INF-Abrüstungsabkommen noch nicht abschreiben. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz will er mit dem russischen Außenminister Sergey Lavrov darüber sprechen.

"Sicherheit: 'Müssen uns warm anziehen'" (ZDF-Morgenmagazin, 15.02.2019)
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger mahnt: "Europa muss sich selbst stärker schützen. Unsere Sicherheit ist gefährdet."

"USA drohen mit Widerstand gegen Nord Stream 2 – Sanktionen möglich"
(Handelsblatt, 15.02.2019)
Die US-Regierung ist zuversichtlich, die Gaspipeline Nord Stream 2 verhindern zu können, sagte der stellvertretende Energieminister der USA, San Brouillette, auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

"Zwei Präsidenten, zwei Revolten - zwei Entscheidungen" (Der Tagesspiegel, 14.02.2019)
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will aus Sorge um die innenpolitische Stabilität Frankreichs nicht reisen und findet sich in einer vergleichbar dramatischen Situation wie einer seiner Vorgänger Charles de Gaulle wieder.