Geschichte

Der Konferenzsaal im Hotel Bayerischer Hof (Bild: Moerk).

Die Münchener Sicherheitskonferenz verfügt über eine lange Tradition und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer festen Institution in der internationalen Sicherheitspolitik entwickelt.

1963 als "Internationale Wehrkunde-Begegnung" gegründet, war es ein besonderes Anliegen des ersten Vorsitzenden Ewald von Kleist, dass die Konferenz in ihrer Entwicklung die jeweiligen sicherheitspolitischen Herausforderungen reflektiert. Sind anfangs insbesondere die sicherheitspolitischen Bedrohungen im euro-atlantischen Raum die zentralen Themen für die Kabinettsmitglieder, Militärs, Abgeordneten, Wissenschaftler und Medienvertreter, die jedes Jahr in München zusammenkommen, gewesen, öffnet sich die Konferenz zunehmend neuen Themen und anderen Regionen.

Unter der Leitung von Horst Teltschik bezieht die Konferenz ab 1999 verstärkt die Staaten aus Mittel- und Osteuropa sowie Asien ein und erweitert das Teilnehmerfeld um Vertreter der Wirtschaft. Seit 2008 ist Botschafter Wolfgang Ischinger Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, die unter seiner Leitung im Sinne der „vernetzten Sicherheit“ einen besonderen Fokus auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft legen wird. Im Rahmen der Munich Young Leaders bezieht die Konferenz auch den sicherheitspolitischen Nachwuchs in die Debatte ein.