Cybersicherheitsdebatte im Silicon Valley: MSC und Deutsche Telekom veranstalten 4. Cyber Security Summit

Die jüngsten Cyberangriffe auf die US-Demokraten, das globale Zahlungssystem SWIFT oder das Stromnetz der Ukraine machen deutlich: Der Austausch zum Thema Cybersicherheit ist heute wichtiger denn je. Deshalb versammeln die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und die Deutsche Telekom am 19. und 20. September hochrangige Experten im kalifornischen Palo Alto anlässlich des 4. Cyber Security Summit.

Die Stanford-Universität im kalifornischen Palo Alto (Photo: Stanford News Service/Cicero).

Wie gut sind unsere Gesellschaften vor Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen geschützt? Wie können Staaten gemeinsame Normen und Regeln für den Cyberraum etablieren? Welche Schritte sind notwendig, um  den digitalen Vormarsch von Terrorgruppen wie dem "Islamischen Staat" zu stoppen und wie können Datenschutz und effektive Geheimdienstarbeit dabei miteinander vereinbart werden?

 

 

Diese und andere Fragen werden im Zentrum der Veranstaltung stehen, an der unter dem Vorsitz von Botschafter Wolfgang Ischinger rund 140 hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Militär teilnehmen werden und die vom Center for International Security and Cooperation am Freeman Spogli Institute for International Studies der Stanford University ausgerichtet wird.

 

Dazu zählen u.a. Vertreter aus US-Regierung und EU-Behörden, die Cybersicherheitskoordinatoren mehrerer europäischer Staaten, zahlreiche Wirtschaftsführer sowie Sicherheitsexperten verschiedener Silicon Valley-Firmen.

 

Darunter:

•    Christopher Painter, Koordinator für Cyberangelegenheiten im US Department of State;

•    Iddo Moed, Cybersicherheitskoordinator im israelischen Außenministerium;

•    Dmitri Alperovitch, Mitbegründer und CTO von CrowdStrike;

•    Michael McFaul, Direktor des Freeman Spogli Instituts an der Stanford University und ehem. US-Botschafter in Russland;

•    Latha Reddy, Mitglied der Global Commission for Internet Governance und ehem. Nationale Sicherheitsberaterin Indiens;

•    Michael Chertoff, ehem. Minister für Innere Sicherheit der USA, Vorsitzender und Mitbegründer der Chertoff Group;

•    Uri Rosenthal, ehem. Außenminister und heute Sonderbeauftragter der Niederlande für Cybersicherheit;

•    Sorin Ducaru, beigeordneter Nato-Generalsekretär, verantwortlich für die neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen des Verteidigungsbündnisses;

•    Udo Helmbrecht, geschäftsführender Direktor der EU-Agentur für Netz- und Informationssicherheit;

•    Thomas Kremer, Vorstand für Datenschutz, Recht und Compliance, Deutschen Telekom AG;

•    Scott Charney, Vizepräsident für Trustworthy Computing, Microsoft;

•    Gerhard Eschelbeck, Vizepräsident für Security Engineering, Google;

•    Alex Stamos, Chief Security Officer bei Facebook.

 

Über die MSC
Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zu einer der weltweit wichtigsten Plattformen für den außen- und sicherheitspolitischen Dialog entwickelt. Neben der jährlichen Hauptkonferenz veranstaltet die MSC regelmäßig hochkarätige Formate zu ausgewählten Themen und Regionen und veröffentlicht den Munich Security Report. Für die Veranstaltungen im Bereich Cybersicherheit arbeitet die MSC mit dem EastWest Institute, der Deutschen Telekom, Google sowie Microsoft zusammen, um eine bestmögliche Plattform für einen offenen Meinungs- und Ideenaustausch zu bieten.

Über die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2 Milliarden Euro, davon wurde rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

17. September 2016, von MSC / DTAG

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