Ausblick auf die 51. Münchner Sicherheitskonferenz

Am 26. Januar 2015: Ausblick auf die 51. Münchner Sicherheitskonferenz mit Vorstellung des Munich Security Report und einer Podiumsdiskussion zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik

Mit den Reden von Bundespräsident Joachim Gauck, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf der letzten Münchner Sicherheitskonferenz 2014 und den außenpolitischen Krisen des vergangenen Jahres hat die öffentliche Debatte über die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik im vergangenen Jahr an Fahrt gewonnen: Was kann und was muss Deutschland international leisten? Was erwarten unsere Partner von uns? Welche Interessen und Ziele definieren wir für unsere Außen- und Sicherheitspolitik? Und welche Instrumente müssen wir dafür bereit halten oder ausbauen?

 

Diese Debatte wird die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) auf der Berliner Auftaktveranstaltung zur MSC 2015 in Zusammenarbeit mit Disput/Berlin! fortsetzen und vertiefen. Die Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich (Linke), Peter Gauweiler (CSU) und Norbert Röttgen (CDU) sowie General a.D. Klaus Naumann werden über folgende These streiten: 

 

Deutschlands Rolle in der Welt: Verantwortungsvolle Außenpolitik braucht kein stärkeres militärisches Engagement! 

 

Die Moderation der klassischen Debatte in Form von Rede und Gegenrede übernimmt Constanze Stelzenmüller (Brookings Institution). 

 

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Eröffnet wird die Berliner Auftaktveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz mit der Vorstellung des Munich Security Report 2015 (MSR). Mit diesem Bericht bietet die Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr zum ersten Mal Entscheidungsträgern sowie der interessierten Öffentlichkeit eine Zusammenstellung zentraler Trends sowie wichtiger und aufschlussreicher Karten, Statistiken und Grafiken zu Kernfragen internationaler Sicherheitspolitik. Beispielsweise enthält der Report bisher unveröffentlichte Zahlen zu militärischen Fähigkeiten in Europa aus "The Military Balance 2015" (erhoben durch das International Institute for Strategic Studies) und zu ausländischen Kämpfern in Syrien und im Irak (zur Verfügung gestellt vom International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence, ICSR) sowie neue Umfragedaten zur deutschen Außenpolitik (in Auftrag gegeben von der Körber-Stiftung).

 

Präsentiert wird der MSR von Wolfgang Ischinger, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Professor Peter Neumann vom King's College, Leiter des ICSR, und Professor Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik. 

 

Die gesamte Veranstaltung wird am Montag, 26. Januar, ab 19.30 Uhr live auf der Webseite der Münchner Sicherheitskonferenz, www.securityconference.de, übertragen. Auf Twitter diskutieren wir unter dem Hashtag #MSC2015. Der Munich Security Report steht ab 26. Januar hier zum Download bereit. 

 

Hintergrund zu Disput/Berlin!: Jutta Falke-Ischinger hat dieses innovative Format vor drei Jahren nach dem Vorbild von "Intelligence Squared" aus London gegründet und in Berlin mehrmals erfolgreich durchgeführt (www.disput-berlin.com). Im Rahmen des bewährten britischen Pro und Contra-Formats wird die Frage geklärt, ob mehr internationale Verantwortung Deutschlands auch mehr militärisches Engagement erfordert.