MSC 2010

Von links: Richard Burt (Global Zero Initiative), Senator John Kerry, der russische Vizepremierminister Sergej Iwanow und Moderator Claus Kleber diskutieren auf der MSC 2010 (Photo: MSC / Dettenborn).

Die Zukunft der euro-atlantischen Sicherheit und der globalen Abrüstung standen im Mittelpunkt der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz. Ebenfalls debattierten in München zahlreiche Staats- und Regierungschefs, Minister und Experten die Lage im Nahen und Mittleren Osten und in Afghanistan sowie erstmals in München Energie- und  Ressourcenfragen. Ein Teil der Tagung, die zum 46. Mal stattfand, wurde durch den Streit um das iranische Atomprogramm nach einem kontroversen Auftritt des iranischen Außenministers Mottaki geprägt.

 

Erstmals an einer Sicherheitskonferenz teil nahm ein chinesischer Außenminister – Yang Jiechi. Sein Signal an das Publikum: "Ein starkes China stellt keine Bedrohung für die Welt da, sondern ist eine Chance." In seiner Grundsatzrede zur künftigen Außenpolitik Chinas verkündete er, dass Peking künftig mehr internationale Verantwortung übernehmen wolle.

 

Auch der NATO-Generalsekretär Anders Gogh Rasmussen hielt eine beachtete Rede. Er skizzierte das künftige Aufgabengebiet der Allianz: "Das Bündnis soll ein Schnittpunkt sein, ein Netzwerk für Sicherheitspartnerschaften, ein Beratungszentrum für internationale Sicherheitsfragen."

 

Lesen Sie mehr zur 46. MSC in den Menüpunkten rechts sowie im Konferenzbericht von Ulrich Weisser in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik.