Ukraine-Krise und US-Schieferrevolution im Fokus der europäischen Energiepolitik

Frankfurter Allgemeine Forum und Münchner Sicherheitskonferenz erwarten hochrangige Gäste zum "Energy Security Summit 2014" in Berlin (27./28. Mai).

Energy Security: The Next Great Game?

Frankfurt a.M./München – Am 27. und 28. Mai 2014 findet in Berlin der "Energy Security Summit" statt. Auf Einladung der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und des Frankfurter Allgemeine Forums diskutieren unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel internationale Entscheidungsträger Fragen einer sicheren Energieversorgung für Europa.
 
Durch die von den USA ausgehende Schieferrevolution und die Krise in der Ukraine sind Energiepolitik, Energiesicherheit und Energieversorgung auf der Agenda der nationalen und internationalen Politik ganz nach oben gerückt. Die Schieferrevolution und eine wachsende globale Geopolitisierung der Energieversorgung beeinflussen bei einem zugleich stark wachsenden weltweiten Energiebedarf zunehmend die globalen Energiemärkte, Wirtschaftsstandorte und unsere Sicherheitsinteressen.

 

Unter dem Vorsitz von Botschafter Wolfgang Ischinger, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, und Günther Nonnenmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wird sich der "Energy Security Summit 2014" diesen Entwicklungen sowie den daraus erwachsenden geostrategischen Implikationen im Kontext einer künftigen sicheren Energieversorgung widmen. Fragen nach macht- und wettbewerbspolitischen Auswirkungen werden ebenso behandelt wie solche nach einer nachhaltigen europäischen Versorgungsstrategie.
 
Den Auftakt des diesjährigen"„Energy Security Summit" machen am Abend des 27. Mai 2014 EU-Energiekommissar Günther Oettinger und der Vorstandsvorsitzende der EnBw AG, Frank Mastiaux, mit Grundsatzreden zu aktuellen und strategischen Fragen der europäischen Energiesicherheit.
 
Der Hauptkonferenztag steht am 28. Mai 2014 im Fokus der Ukraine-Krise mit einem Auftritt des ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk, der zur aktuellen politischen Situation seines Landes nach den Präsidentschaftswahlen sprechen wird. In diesem Kontext wird auch die Frage energiestrategischer Machtverschiebungen in Zentral- und Osteuropa debattiert. Hierzu werden u.a. der Umweltminister Polens, Maciej H. Grabowski, der Vorsitzende des Energieausschusses der Russischen Staatsduma, Iwan Gratschow, der Sondergesandte für Internationale Energiefragen des US-Außenministeriums, Carlos Pascual, und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Norbert Röttgen, diskutieren. Im Anschluss wird Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eine Grundsatzrede zur europäischen Energieversorgungssicherheit halten.
 
Neben Fragen zu den globalen Auswirkungen der US-Schieferrevolution und der Erörterung neuer Energiemärkte werden auch neue und alternative Energieressourcen für Europa im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Hierzu werden u.a. die Energieminister Algeriens, Youcef Yousfi, Litauens, Jaroslav Neverovič und Rumäniens, Răzvan-Eugen Nicolescu, der türkische Vize-Energieminister Hasan Murat Mercan, der georgische Verteidigungsminister Irakli Alasania sowie der Vizepräsident des aserbaidschanischen Energieunternehmens SOCAR, Elshad Nassirov, der Geschäftsführer, Power Transmission Division, der Energiesparte von Siemens, Udo Niehage, und die ehemalige Vorstandsvorsitzende des französischen Energiekonzerns Areva, Anne Lauvergeon, sprechen.


Auswahl weiterer Sprecher auf dem "Energy Security Summit 2014": 
    •    Uwe Karl Beckmeyer, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Bundesrepublik Deutschland 
    •    Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vize-Vorsitzender der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Brüssel
    •    Christoph Frei, Generalsekretär, Weltenergierat, London
    •    Jürgen Grossmann, Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung
    •    Jan Hamáček, Vorsitzender der Abgeordnetenkammer des Parlaments der Tschechischen Republik
    •    Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)
    •    Friedbert Pflüger, Direktor, European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS)
    •    Paul van Son, Geschäftsführer, Dii – Desertec Industrial Initiative
    •    Alf Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender, Alstom Deutschland
    •    Brigitte Zypries, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Bundesrepublik Deutschland
 
Corporate Partner der Konferenz „Energy Security 2014“ sind die Deutsche Börse Group, Siemens AG und TouGas Oilfield Solutions.


Über die Münchner Sicherheitskonferenz und das Frankfurter Allgemeine Forum
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ist weltweit das wichtigste unabhängige Forum zum Gedankenaustausch von Entscheidungsträgern der internationalen Sicherheitspolitik. Jedes Jahr bietet sie hochrangigen Teilnehmern aus aller Welt ein Forum zur intensiven Diskussion der aktuellen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen sowie zur friedlichen Konfliktlösung.
 
Das Frankfurter Allgemeine Forum ist auf die Konzeption und Durchführung hochwertiger internationaler Konferenzen spezialisiert, die das Themenspektrum der F.A.Z. aufgreifen. Unter Mitwirkung der F.A.Z. Redaktion werden Veranstaltungen durchgeführt, die durch interdisziplinäre sowie innovative Inhalte überzeugen.

 

Hinweis für bereits akkreditierte Medienvertreter
Dienstag, 27. Mai 2014, 19.00 Uhr (Konferenzbeginn mit Abendempfang)


Einlass ab 18.15 Uhr


Ort: F.A.Z. Atrium, Mittelstraße 2-4, 10117 Berlin
 
Mittwoch, 28. Mai 2014, 7.30 Uhr (Konferenztag)


Einlass ab 7.00 Uhr


Ort: ESMT – European School of Management and Technology, Berlin, Schloßplatz 1, 10178 Berlin
 
Bei Fragen zur Akkreditierung wenden Sie sich gerne an
Munich Security Conference
Barbara Mittelhammer
Tel.: +49 893 7979-49 21
press@securityconference.de

26. Mai 2014, von MSC

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